[Gekocht] Tim Mälzers Knöpfle mit getrockneten Tomaten in Knoblauch-Sahne

Mit meiner Freundin Sophia koche ich öfters mal. Wir probiere immer neue Rezepte aus. Dieses Mal gab es eines aus Tim Mälzers Kochbuch Greenbox aus dem Mosaik Verlag.

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Was ihr dafür braucht (für 4-6 Personen):

4 Scheiben Toastbrot ohne Rinde
80 g Butter
6 Eier (M)
350 g Mehl
150 ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser
Muskatnuss
8 getrocknete Soft-Tomaten
1 Bund Schnittlauch
2 Knoblauchzehen
150 g Schlagsahne
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Zitronensaft

 

Und so geht’s

Toastbrot sehr fein würfeln und in einer Pfanne in 20 g Butter goldbraun rösten. Eier in einer großen Schüssel verquirlen, salzen. Mehl und Mineralwasser zufügen und mindestens 5 Minuten kräftig mit einem Kochlöffel zu einem glatten Teig verschlagen, bis dieser Blasen wirft. Mit etwas geriebener Muskatnuss würzen
Die getrockneten Tomaten fein würfeln. Schnittlauch in Röllchen schneiden, beides mit den Toastbrotwürfeln unter den Teig rühren. Reichlich Salzwasser in einem großen Topf aufkochen. Vom Teig mithilfe eines Teelöffels kleine Nocken abstechen und mit dem Daumen über den Löffelrand direkt ins kochende Wasser geben. Die Nocken in siedendem Wasser 5 Minuten garen.
Knoblauch schälen und fein hacken. Sahne steif schlagen. Die übrige Butter in einer Pfanne leicht bräunen lassen. Nochen mit einer Schaumkelle aus dem Kochwasser nehmen, abtropfen lassen und heiß zur Butter geben. 2-3 Minuten braten, dann den knoblauch zugeben und nochmals 2-3 Minuten braten. Sahne zugeben und mit Salz, Pfeffer, und einem Spritzer Zitronensaft würzen und sofort servieren.

Meine Meinung dazu:
Wir hatten keine Schwierigkeiten mit dem Rezept. Es ist alles sehr verständlich beschrieben, die Zutaten sind eindeutig und so gelang uns alles. Allerdings hat meine Freundin und Schwäbin gesagt: Das seien keine Knöpfle. Die sind normalerweise sehr viel kleiner. Dem Genuss hat das aber nicht geschadet. Als Vegetarier kann ich sagen: Durch das Toastbrot in dem Teig wird man satt. Da merkt man ein bisschen, finde ich, dass Tim Mälzer nicht von sich aus Vegetarier ist und so versucht, zu sättigen. Ich denke, es würde auch ohne gehen. Dann wird das Gericht insgesamt leichter. Grundsätzlich bin ich aber schwer begeistert von dem Kochbuch Greenbox. Es sind tolle, bdenständige Rezepte enthalten. Die Bilder sind ansprechend und wie bei unserem Rezept sogar als Schritt-für-Schritt-Anleitung angelegt. Ganz toll!

 

Verlag: Mosaik Verlag
Autor: Tim Mälzer
Seiten: 272 Seiten
Preis: 19,99 Euro
Genre: Kochbuch, vegetarisch

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