[Gelesen] Ben Aaronovitch – Fingerhut-Sommer

Es gibt nur wenige Autoren, bei denen ich weiß, dass jedes Buch ein guter Griff ist. Seit ich Die Flüsse von London in der Buchhandlung entdeckte, freue ich mich immer auf die Fortsetzung. So auch dieses Mal.

fingerhutsommer

 

Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag

Autor: Ben Aaronovitch

Übersetzerin: Christine Blum

Seiten: 414

Preis: 9,95€

 

 

 

KLAPPENTEXT  Obwohl Peter Grant sich schon unwohl fühlt, wenn er Londons Skyline auch nur ein paar Kilometer weit hinter sich lässt, wird er jetzt in die tiefste Provinz geschickt. Dort sind zwei Kinder unter möglicherweise magischen Umständen verschwunden. Weshalb unser Londoner Bobby und Zauberlehrling notgedrungen sein angestammtes Biotop für unbestimmte Zeit verlassen muss … Mit der Flusstochter Beverly Brook zur Unterstützung begibt er sich mutig nach Westen, hinein ins ländliche England.

MEINE ERWARTUNGEN Als ich zu diesem Buch griff, um es zu lesen, da vertraute ich einfach darauf, dass es mich gut unterhalten würde – genau wie die anderen Bände davor. 

MEINE EINDRÜCKE Obwohl sich Peter raus aus London bewegt (und London war bislang immer Teil des Charmes der Bücher), ist diese Geschichte nicht weniger spannend, witzig und interessant. Ben Aaronovitch schafft es, den besonderen britischen Flair einzufangen.

Dabei erhält das Magische von Anfang an viel Raum. Der Reiz liegt in der Kombination der Magie mit der englischen Geschichte. Es ist tatsächlich ein bisschen wie bei Harry Potter: mit ein bisschen Fantasie könnte das alles sehr wahr sein. Gleichzeitig sorgt der Anteil der Magie dafür, dass der Kriminalfall die ganze Zeit spannend bleibt. Es ist nichts vorhersehbar oder langweilig.

FAZIT Bis jetzt haben mir alle Bände vom Zauberlehrling Peter Grant gefallen und Fingerhut-Sommer ist da keine Ausnahme. Mit der richtigen Portion Humor, Spannung und Action führt Ben Aaronovitch den Leser ins magische (und kriminelle) England. Großartig!

5Eulen

Meine Rezensionen zu den anderen Bänden:

Die Flüsse von London | Ein Wispern unter Baker Street | Schwarzer Mond über Soho | Der böse Ort |

 

One comment

  1. Anna says:

    Hey,
    „Die Flüsse von London“ habe ich vor einiger Zeit auch gelesen, aber bin einfach nicht damit warm geworden…die Idee fand ich so toll und ich hatte mich richtig auf das Buch gefreut, aber der Funke ist einfach nicht übergesprungen :/ Irgendwie find ich das immer noch schade…besonders, wenn es anderen so gut gefallen hat!
    Liebe Grüße
    Anna

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