[Gelesen] Mhairi McFarlane – Wir in drei Worten

Es wird mal wieder Zeit für eine Rezension, findet ihr nicht auch? Dieses Buch hatte ich im Urlaub dabei. Wie hat es mir gefallen? War es die richtige Urlaubslektüre?

WirindreiWorten

 

 

Verlag: Droemer Knaur Verlag
Autor: Mhairi McFarlane
Übersetzer: Karin Dufner, Ulrike Laszlo
Seiten: 496
Preis: 9,99 Euro
Genre: Liebesroman, Belletristik

 

 

 

 

 

INHALT Rachel und Ben waren zu Unizeiten die besten Freunde. Sie verstanden sich auf Anhieb und nichts konnte sie auseinander bringen. Doch kurz vor ihrem Abschluss geschah genau das. Zehn Jahre später begegnen sie sich unverhofft wieder – können sie ihre Freundschaft wieder aufleben lassen?

MEINE ERWARTUNGEN Ich hatte das Buch auf einem Flohmarkt erstanden. Eigentlich habe ich mir keine großen Erwartungen gemacht. Vielleicht lieber morgen ist das aktuelle Werk der Autorin, das ich vom Verlag zugeschickt bekommen habe. Daher dachte ich, es würde eine nette, unterhaltsame Liebesgeschichte.

MEINE EINDRÜCKE Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, in dem aus der Ich-Perspektive von Rachel eine für die Freundschaft zu Ben typische Szene geschildert wird. Danach springt die Geschichte zehn Jahre weiter.
Rachel erzählt immer noch. Sie ist mit ihrer Jugendliebe Rhys verlobt, die Beziehung scheint aber an einem kritischen Punkt. Scheinbar aus einer Laune heraus trennt sich Rachel dann auch von ihm und steht plötzlich allein da.

Mir war Rachel von Anfang an sympathisch. Ich konnte ihre Gedanken, Zweifel, Gefühle und Wünsche immer gut nachvollziehen, manchmal befand ich mich gar selbst schon einmal in einer ähnlichen Situation. Und wenn man darüber hinwegsieht, dass ihr Freundeskreis unrealistisch (aber für einen Roman oder Film klischeehaft) eine bunte Mischung aus ganz unterschiedlichen Charakteren ist – dann ist auch das sympathisch. Denn im Grunde eint sie alle die Freundschaft und der Zusammenhalt ist ganz selbstverständlich sehr groß.
Ben war in seiner Jugend ein Frauenheld. Ganz stereotyp mit einem weichen, klugen Kern. Er macht eigentlich nichts falsch. Und so verhält er sich auch Rachel gegenüber für mich immer nachvollziehbar. Bis auf eine Schlüsselszene relativ am Ende im Roman.

Aber darüber konnte ich dann schon hinwegsehen. Denn mit ihrem leicht lesbaren, natürlichen Schreibstil führt die Autorin den Leser ganz sanft durch die Geschichte. So fliegen die Seiten nur so dahin. Es ist leichte Kost, gute Unterhaltung. Denn die Handlung nimmt kaum unerwartete Wendungen und dennoch wirken sie nicht gar so platt, dass ich mich als Leser unterfordert oder auf den Arm genommen fühlte. So findet der Roman dann auch ein erwartungsmäßiges Ende.

FAZIT Man darf bei Wir in drei Worten (warum auch immer dieser Titel…) keine neue Story erwarten. Der Vergleich auf dem Buchdeckel mit Zwei an einem Tag passt gut – wenngleich jener facettenreicher war. Wir in drei Worten ist leichte Unterhaltung. Ein schöner Roman mit Humor, Drama und der richtigen Portion Romantik. Die richtige Urlaubslektüre für den Strand also. Da stören dann auch keine Stereotypen und vorhersehbaren Wendungen mehr. Dennoch ziehe ich genau dafür einen Punkt ab.

IN DREI WORTEN: humorvoll, sympathisch, liebevoll

4Eulen

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