[Gelesen] Rick Riordan – Percy Jackson–Diebe im Olymp

Ich weiß leider nicht mehr auf welchem Blog, aber dieses Buch habe ich bei einer lieben Bloggerin gewonnen. Ich war neugierig auf diese Bücher von Rick Riordan, hatte sie alle auf meiner Wunschliste stehen. Umso mehr habe ich mich dann gefreut, dass ich diesen Roman gewonnen hatte.

 

Verlag: Weltbild (Copyright der deutschsprachigen Ausgabe liegt beim Carlsen Verlag)
Seiten: 455
Preis: ca. 9 Euro

 

 

 

 

INHALT Percy Jackson ist gerade 12 Jahre alt. Bislang ist er jedes Jahr auf einer anderen Schule gewesen, weil ihm ständig seltsame Dinge passieren, so dass er von der Schule fliegt. Allmählich fühlt er sich verfolgt. Doch mithilfe seinen Freundes flieht er an einen merkwürdigen Ort: Camp Half-Blood. Dort erfährt er die Wahrheit über seine Herkunft und bekommt einen schwierigen Auftrag von seinem Vater…
MEINE ERWARTUNGEN Ich hatte den Film schon gesehen und habe ihn als amüsant und abenteuerlustig in Erinnerung behalten. Das bunte Cover und die Neugier auf den Autor ließen mich auf einen spannenden und humorvollen Roman hoffen.
MEINE EINDRÜCKE Schon auf den ersten Seite begann ich zu schmunzeln. Der Autor hat definitiv einen schönen Humor, der gut dosiert die ganze Geschichte begleitet.
Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Percy erzählt. Percy ist ein junger Teenager; das klassische Problemkind, das seinen Platz in der Welt noch sucht. Er ist neugierig, vorlaut, mutig und sieht alles mit einem zwinkernden Auge.
Die Handlung ist in unsere heutige Zeit platziert. Und das ist auch das Spannende daran. Ähnlich wie in Harry Potter bewegt sich auch Percy in einer Art Parallelwelt, die voll von Magie, göttlichen Mächten und schweren Prüfungen ist. Begleitet wird Percy auf diesen Abenteuern von zwei jungen Menschen: Grover und Annabeth. Es sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere, aber im Dreigespann ergänzen sie sich gut. Insgesamt sind alle Figuren wirklich liebevoll charakterisiert und in sich absolut stimmig.
Mir hat wirklich gut gefallen, dass Rick Riordan eine ganze, in sich logische Welt geschaffen hat. Die griechischen Mythen sind beinahe vollständig in unsere Welt eingeflochten. Wer sich in den Mythen nicht so gut auskennt, dem hilft ein informatives Glossar am Ende des Romans. Aber auch in der Geschichte selbst wird das Wichtigste erklärt, denn auch Percy versteht am Anfang nur Bahnhof.
Allerdings nimmt sich Riordan in der Erzählung sehr viel Zeit. Als sich Percy auf den Weg zu seiner Aufgabe macht, muss er, ganz griechischer Held, unglaublich viele Prüfungen bestehen. Beinahe hinter jeder Ecke lauert ein Ungeheuer. Das ist auf lange Sicht ein wenig ermüdend. Dass mir der Roman dennoch Spaß gemacht hat, lag dann am Schreibstil.
Der ist auch das Besondere an diesem Roman. Er ist einfach gehalten, direkt und authentisch. Das Ganze wird gewürzt mit einer feinen Prise Humor. Genau das Richtige für junge Leser. Denn die Heldentaten, die Percy absolvieren muss, sind zum Teil wirklich gruselig, blutig und sehr gefährlich. Da hilft der Humor, alles ein wenig leichter zu nehmen.
FAZIT Diesen Auftakt zu einer ganzen Reihe kann ich vor allem jungen Lesern (so ab 12 Jahren) empfehlen. Ihr bekommt Abenteuer, Humor und tolle Figuren. Für die älteren Semester wie mich war dieser Roman eine nette Lektüre für zwischendurch. Aber es fesselt mich nicht so sehr, dass ich die Reihe konsequent weiter verfolgen werde.

Empfehlen kann ich euch aber den dazugehörigen Film! Er kommt heute Abend um 20.15Uhr auf Sat.1. Die eigentliche Geschichte ist zwar stark gekürzt, aber die Gesamtstimmung ist super eingefangen. Ein tolles Popcorn-Erlebnis!

2 comments

  1. Ani says:

    Hallo Melissa,
    danke für die schöne Rezension!
    Ich habe das Buch auch noch auf meinem SUB und freue mich nun gleich noch mehr darauf.
    Den Film habe ich auch schon gesehen und mir hat der total gefallen.

    Liebe Grüße
    Anett.

Schreibe einen Kommentar