[Gesehen] Prevolution

Letztes Wochenende habe ich mir nun endlich auch mal den Film Prevolution angesehen. Er kam Mitte 2011 in die Kinos. Ich bin ein Fan von James Franco, seltsam eigentlich, dass ich da nicht im Kino war. Aber alleine geht es sich so schlecht…

Quelle: http://www.inside-movies.de/



Inhalt: Der Wissenschaftler Will Rodman (James Franco) hat nach langen Tests an Menschenaffen scheinbar ein Medikament gegen Alzheimer gefunden. Dieses wurde Bright Eyes, einem Weibchen, verabreicht, woraufhin diese unglaubliche kognitive Fähigkeiten zeigte. Als Folge davon bekam ihre Iris grüne Punkte, daher auch ihr Name. Doch durch einen Laborunfall stirbt das Weibchen, die Versuche werden abgebrochen und zurück bleibt der junge Wissenschaftler Will mit dem Baby von Bright Eyes. Dieses nimmt er mit zu sich nach Hause, wo er schnell feststellen muss, dass Bright Eyes ihre Fähigkeiten an ihren Sohn weitervererbt hat. Über die Jahre macht Caesar immer mehr Fortschritte, so dass Will davon überzeugt ist, dass sein Medikament wirkt. Er gibt es seinem an Alzheimer erkrankten Vater und auch dieser scheint zu genesen. Doch mit den Jahren verliert das Mittel an Wirkung, denn der Körper seines Vaters entwickelt Antikörper. Caesar dagegen wird immer intelligenter und ohne dass Will es merkt, beginnt er sich nach gleichartiger Gesellschaft zu sehnen.
Als Caesar einen Streit zwischen Wills Vater und seinem Nachbarn Hunsiker beobachtet, greift er in die Auseinandersetzung der beiden ein, wird aggressiv und verletzt Hunsiker. Daraufhin wird durch Gerichtsbeschluss verfügt, dass das Tier in John Landons privatem Tierheim für Primaten untergebracht wird. Diese werden in der Einrichtung gequält und misshandelt. Caesar fühlt sich von Will im Stich gelassen und beginnt gegen die Menschen zu rebellieren. Seine Artgenossen zieht er dabei mit sich…

Erster Eindruck: Ich habe den Film zusammen mit meinem Freund angeschaut, der sich aus beruflichen Gründen gut mit 3 D-Effekten auskennt. Wir beide waren von Anfang an begeistert, wie toll die Affen animiert waren und sich ins Bild fügten. Schon aus diesem Gesichtspunkt machte es Spaß den FIlm zu sehen und die Affen fügten sich gut ins Gesamtbild. Die Einführung wirkte schlüssig und durchdacht, so dass ich gerne weiterzugesehen habe.

Fazit: Der Film hielt, was ich mir von ihm versprochen hatte: ein solider Actionfilm mit Spannung und Grips. Zwar habe ich nie den echten Planet der Affen gesehen, aber mein Freund informierte mich, dass auch die notwendigen Hinweise zu dem „Nachfolger“ gelegt wurden. Schließlich sollte Prevolution ja die Vorgeschichte sein. Und das war es auch. Es war nachvollziehbar, wie die Affen die Welt erobern und warum. Die Charaktere fand ich schön ausgearbeitet und die Action war auch gezielt eingesetzt. Aber nicht zuviel, so dass man vor lauter durch die Luft fliegender Autos oder Waffen nichts mehr sehen und hören würde. Ein bisschen Gefühl war natürlich auch dabei, aber nicht so, dass es mich gestört hat. (Ich mag es nicht, wenn auf Teufel komm raus, eine Liebesgeschichte in einen Actionfilm eingeflochten wird, die dann gar keinen Sinn ergibt!) Es war eben kein hirnloser Actionfilm, in dem die Affen wie wild durch die Gegend springen und die Welt zerstören. Stattdessen merkte man, dass es ein gut durchdachtes Drehbuch war, die Schauspieler gut ausgewählt sind (ein Highlight war Tom Felton als der böse Sohn des Tierheimbesitzers) und Musik und Schnitt aufeinander abgestimmt wurden. Wer ihn noch nicht gesehen hat, bekommt eine absolute Empfehlung von mir!

Für Fans von: Planet der Affen, Avatar, 96 Hours

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