[Gesehen] Thor

Dieser Film lag schon viel zu lange bei mir und wartete darauf, von mir gesehen zu werden. Da ich aber Superhelden-Filme gerne mag, wollte ich ihn nicht einfach nebenher anschauen. Gestern war es dann soweit.

Inhalt: Im Jahr 965 n. Chr. wird die Menschheit von den Frostriesen bedroht, die beabsichtigen, auf der Erde eine neue Eiszeit herbeizuführen. Die von Göttervater Odin regierten Asen stellen sich ihnen jedoch in den Weg und bezwingen sie in einer großen Schlacht, in deren Verlauf Odin sein rechtes Auge verliert. Odin vereinbart mit Laufey, dem König der Frostriesen, einen Waffenstillstand und nimmt ihm die „Urne“, die Quelle seiner Macht, ab. Zurück im Götterreich erklärt er seinen jungen Söhnen, Thor und Loki, dass ein wahrer König niemals den Kampf suchen dürfe, jedoch stets darauf vorbereitet sein müsse.
Jahrhunderte später soll der mittlerweile erwachsene Thor zum König und Nachfolger Odins gekrönt werden, doch die Zeremonie wird unterbrochen, als drei Frostriesen in die Waffenkammer eindringen und versuchen, die Urne in ihre Gewalt zu bringen. Zwar werden sie vom Destroyer (deutsch: „Vernichter“), dem Wächter der Kammer, kurzerhand getötet, doch Thor sinnt auf Rache, woraufhin Odin ihn zurechtweist. Auf Anraten seines Bruders Loki missachtet Thor die Anweisung seines Vaters und begibt sich gemeinsam mit Loki und seinen Freunden nach Jotunheim, um herauszufinden, wie es den Eisriesen gelingen konnte, unbemerkt von Heimdall, dem Wächter der Brücke, nach Asgard zu gelangen. In Jotunheim kommt es zum Kampf, nur das Eingreifen Odins rettet Thor und seine Gefährten vor der Übermacht der Eisriesen.
Da Laufey einen neuerlichen Waffenstillstand ablehnt und Odin mit Krieg droht, kehrt letzterer mit seinem Sohn und dessen Freunden nach Asgard zurück. Dort kommt es zur Auseinandersetzung zwischen Thor und Odin. Um seinen impulsiven Sohn eine Lektion in Demut zu lehren, verbannt Odin Thor auf die Erde, nimmt ihm seine Kraft und belegt seinen Hammer Mjolnir mit einem Zauber. Der Hammer landet ebenfalls auf der Erde und wird dort in Stein eingeschlossen, aus dem er nur von jemandem befreit werden kann, der sich als „würdig“ erweist.
Auf der Erde untersuchen derweil die Astrophysikerin Jane Foster, ihre Assistentin Darcy Lewis und ihr Mentor, Dr. Erik Selvig, in der Wüste von New Mexico Wetterphänomene, von denen Jane glaubt, dass diese mit ihren Forschungen zusammenhängen. Plötzlich taucht vor ihnen ein Wirbelsturm auf, und während sie noch versuchen, diesem auszuweichen, läuft der soeben auf der Erde gelandete Thor vor ihr Auto. Während die Wissenschaftler Thor im Krankenhaus untersuchen lassen, entdeckt ein Pickup-Fahrer in der Wüste den Hammer. Da es ihm nicht gelingt, diesen aus dem Stein zu ziehen, finden sich bald zahlreiche Schaulustige an der Fundstelle ein und versuchen abwechselnd ihr Glück, bis Phil Coulson, ein Agent des Geheimdienstes S.H.I.E.L.D., dort eintrifft und den Fundort absichern lässt… (Quelle: Wikipedia)
Erster Eindruck: Ich war auf einen Superheldenactionfilm eingestellt und entsprechend überrascht, als der Film im Ewigen Land der Arsen begann. Wird der Streifen doch eher ein Fantasyfilm? Doch Ausstattung, Schauspieler (Thor und Loki sehen ziemlich gut aus ;o)) und die erhoffte Action fesselten mich. Und mit der Einführung des zweiten Handlungsstranges rund um Astrophysikerin Jane (gespielt von Natalie Portman) steigt auch kontinuierlich die Spannung!

Fazit: Der Film hat alles was ein Superheldenactionfilm für mich haben muss: Superhelden, Action, Spannung und eine Prise Humor, Liebe und Intrige. Die Story an sich birgt keine Überraschung, wenn man Filme wie Spiderman, Ironman oder Hulk kennt. Die Animationen der Götterwelt sind manchmal vielleicht etwas futuristisch geraten, das machen die gelungenen Actionszenen aber wieder wett. Was mir positiv aufgefallen ist, dass die Liebesgeschichte zwischen Thor und Jane schön zurückhaltend eingebettet wurde und nicht wie mit dem Hammer in die Handlung eingepflanzt wurde. Das geschieht leider in Actionfilmen recht häufig, sehr plump. Was sich in der Geschichte von Spiderman über mehrere Filme erstreckt, findet in Thor innerhalb von 114 Minuten statt: der große Kämpfer fällt in eine persönliche Krise und muss erstmal lernen nicht aus Rache oder reine Kampflust gegen das Böse anzutreten, sondern um das Gute im Menschen zu wahren.
Vielleicht für einige nebensächlich, hier aber sicherlich ein gutes Plus: Thor wimmelt nur so von Stars: Der Göttervater wird gespielt von Anthony Hopkins, Natalie Portman wird unterstütz von Stellan Skarsgaard und Kenneth Branagh selbst führte Regie. Wenn man will, merkt man dies dem Film an: er ist leichtfüßig, entspannt und in sich stimmig. Nicht zuletzt dank der guten Schauspielleistung der Akteure. Thor ist kein aussergewöhnlicher Film. Aber er gehört wohl zu den routinierten guten Streifen der Marvel-Familie. Ein wunderbares Popcornkino!
Thor gehört zu den so genannten The Avengers. Dies ist ein Film, der dieses Jahr in die Kinos kommen soll, der verschiedene Superhelden zusammenführt. Wie viele andere Superheldenfilme handelt es sich hier auch um eine Comicverfilmung: die Helden Thor, Ironman, Hulk, Captain America, Black Widow und Nick Fury treffen hier aufeinander. Die große Starbesetzung verspricht einen bildgewaltigen, spannungsvollen Actionfilm. Ich finde, dass Thor aus dieser Reihe der Superhelden etwas herausfällt. Denn anders als die übrigen Comichelden kommt der Held nicht aus der Welt der Menschen, sondern aus der Götterwelt. Hier findet also eine Art Mythenverfilmung statt, was im Film selbst auch angedeutet wird. Den anderen Superhelden liegtdagegen meistens ein missglückter Wissenschaftsversuch, eine Menge Geld und/oder eine traumatische Kindheit zugrunde. Dies alles findet sich nicht in Thor. Umso interessanter vielleicht, warum er zu The Avengers gezählt wird. Ich hab noch nicht die Geschichten zu Black Widow und Nick Fury gesehen, was ich unbedingt vor dem Filmstart noch machen will.
Zum Schluss noch ein kleiner Vorgeschmack auf den großen Showdown!

 

5Eulen



Für Fans von: Spiderman, X-men, Ironman, Der unglaubliche Hulk, Captain America

One comment

  1. Happy Berry says:

    Hallo ^.^
    Danke für deinen Kommentar, ja das kann ich gern machen, ein Tutorial zu den Nägeln. Ist auch gar nicht schwer, eigentlich ganz easy ;)
    Thor haben wur auch gesehn, war ganz gut der Film :) Mein Mann ist ja auch so Fan von Comicverfilmungen.
    Liebe Grüße

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