[Im Kino] Der gestiefelte Kater

Ich habe mir mit meinem Freund Der gestiefelte Kater angesehen. Ich muss zugeben, dass ich erst etwas skeptisch war. Shrek (der erste Teil nur, wohl gemerkt) gehört zu meinen absoluten Evergreen-Lieblingsfilmen und ist mein Lieblingsmärchen, überhaupt…ich liebe den Film. Und ich mag das gar nicht, wenn man einen Erfolg so derart ausschlachtet. Trotzdem hab ich mir den Film angesehen.

Quelle: www.monstersandcritics.de

Inhalt: Der gestiefelte Kater kehrt nach langer Zeit in seine Heimatstadt zurück, in der er aber wegen Bankraub gesucht wird. Dort erfährt er von den magischen Bohnen und dass Jack und Jill diese besitzen. Bei seinem Versuch die Bohnen zu stehlen, trifft er auf Kitty, die ihn zu Katers alten Kindheitsfreund Humpty Alexander Dumpty führt. Eigentlich hätte Kater allen Grund Humpty zu misstrauen, da dieser die Blutsbruderschaft verraten hatte. Trotzdem lässt sich Kater überreden gemeinsam mit Kitty und Humpty die Zauberbohnen zu stehlen, um in das Reich des RIesen zu gelangen, wo eine Gans lebt, die goldene Eier legt. Das Abenteuer beginnt…

Erster Eindruck: Der Film ist im gewohnten guten Animationsstil gehalten, selbst mein Freund (der dies beruflich macht), war von den Animationen und Details fasziniert. Schon in den ersten Minuten wird man wieder mit dem gewohnten Charme und Witz aus den Shrek-Filmen vertraut und freut sich auf ein spanenndes Abenteuer mit Kater, Kitty und Humpty.

Fazit: Dieser Film hat nichts mehr mit den Shrek-Geschichten zu tun. Lediglich der gestiefelte Kater ist aus diesem Märchen entsprungen. Ansonsten finden sich viele andere Figuren aus Kinderbüchern und Märchen wieder. So sind Jack und Jill laut Recherchen aus einem Kinderreim entnommen, Humpty Dumtpy aus einem Kinderbuch und die Zauberbohnen-Geschichte ist im amerikanischen ein eigenes Märchen. Als Europäerin wußte ich dies natürlich alles nicht (abgesehen von Humpty Dumpty), und erst am Schluss erschließt sich dem Zuschauer, warum sie denn nun nach den Zauberbohnen suchen mussten. Außer wegen des Goldes. Shrek-Filme zum Beispiel. Es gibt mehr Verwicklungen und Überraschungsmoment in Der gestiefelte Kater, so dass das Ende auch nicht zu vorhersehbar war (außer ich hatte meinen langsamen Denktag…).

Der Film ist nicht so streng linear und klassisch aufgebaut, wie die
Es ist ein gewohnt dezent moralischer Kinder-Animationsfilm, mit viel Witz, Spannung und Abenteuer. Die Bilder sind schnell und fesselnd. Ein wunderbarer Popcorn-Kinofilm. Allerdings nicht zwangsläufig fürs Kino, ein großer Fernseher tut es auch. In 3D muss man ihn sich nicht anschauen. Dafür sind die möglichen 3D-Effekte zu gering.

Für Fans von: Shrek, Ice Age und die Monster AG

2 comments

  1. Julia says:

    Ja, der war schön. :) Ich hab ihn mir kurz nach Weihnachten mit meiner Mutter angesehen. Sie war anschließend sehr überrascht, dass es nicht die klassische Geschichte vom Gestiefeltem Kater war. Auf die Idee war ich gar nicht gekommen.

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