[Im Kino] Jupiter Ascending

Letztes Wochenende war meiner Mutter zu Besuch und wir gingen gleich zweimal ins Kino. Einer der beiden Filme war Jupiter Ascending. Wie mir der Film gefallen hat, könnt ihr weiter unten nachlesen.

MEINE ERWARTUNGEN Eigentlich ging ich recht unvorbelastet ins Kino. Ich hatte zwar wohl mal einen Trailer gesehen (auch zusammen mit meiner Mutter), aber schon der ließ mich nicht auf eine besonders tiefschürfende Story hoffen. Ich erwartete dagegen gute Unterhaltung und tolle Bilder.

MEINE EINDRÜCKE Der Film beginnt schon recht merkwürdig. Er wechselt zwischen alltäglichen Szenen, wie wir sie kennen, und futuristisch anmutenden Szenen, mit kryptischen Dialogen. Und schon bald folgt eine ziemlich lange, actionreiche Kampfszene.

Keine Frage, tolle Bilder waren es. In Ermangelung an Alternativen sahen wir den Film sogar in 3D. Wie so häufig war das ein Nicetohave aber kein Mustbe. Aber abgesehen von der Action, den vielen, sehr langen Kampfszenen hat der Film für mich (und meiner Mutter) nur wenig zu bieten gehabt.

Im Groben geht es darum: Jupiter ist die Wiedergeburt der Mutter einer mächtigen Familie. Die Familie lebt auf anderen Planeten, denn wie sich herausstellt, ist die Erde nur einer von vielen Planeten, die der Familie gehört und die zur Anzucht von Menschen verwendet wird. Auftragsmörder sind nun hinter Jupiter her, denn der Sohn, dem die Erde nach dem Tod seiner Mutter vererbt wurde, will sie tot sehen. Mit der Wiedergeburt gerät sein Besitzanspruch nämlich in Gefahr…

Klingt das irrsinnig? Ja, zu recht. Die Geschichte ist ein bisschen hanebüchen und es gibt auch ein paar Logikfehler bzw. Lücken. Aber zugegeben, die Bilder waren unterhaltsam, die schauspieler motiviert und wer Channing Tatum mag, der kommt hier voll auf seine Kosten.

FAZIT Viel Lärm um nichts, könnte man hier sagen, wenn man Shakespeare zitieren möchte. Man sollte definitiv keine hohen Ansprüche haben, wenn man in den Film geht. 3D ist hier nicht zwingend nötig. Nettes Popcornkino – mehr leider nicht.

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2 comments

  1. RoM says:

    Sali, Melissa.
    Die Wachowski-Geschwister sind relativ bekannt dafür nichtige Stories in Oversize-Bilder zu verpacken. Viel Leerlauf, der mit Action-Gewitter verdeckt wird. Zumindest versuchen sie es immer wieder. Von Ihrer Arbeit hat mir bis dato nur das Skript zu ‚V For Vendetta‘ gefallen. Das dann aber restlos!

    bonté

    • Melissa says:

      War mir gar nicht bewusst, dass der Film von denen ist. V for Vendetta und Matrix 1 fand ich eigentlich ganz gut. Aber der jetzt ist wirklich überflüssig…

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