Mein Happiness-Projekt

Vor kurzem habe ich begonnen Das Happiness-Projekt von Gretchen Rubin zu lesen. Das hat mich inspiriert, so etwas Ähnliches – Mein Happiness-Projekt – zu beginnen.

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In dem Buch beschreibt die Autorin, wie sie innerhalb eines Jahres Strategien entwickelt hat, um glücklicher zu werden. Sie erzählt von den Schwierigkeiten, die Vorhaben umzusetzen, wie sie sich dabei gefühlt hat und was sie für die Zukunft daraus gelernt hat.

Ähnlich wie Gretchen Rubin, möchte auch ich in einzelnen Lebensbereichen etwas ändern. Oder halt, nein, vielmehr möchte ich mich und meine Verhaltensweisen verändern.

Wer bin ich?

Als hochsensibler Mensch nehme ich insbesondere Stimmungen und Gefühle meiner Mitmenschen und von mir selbst besonders intensiv wahr. Das ist zuweilen sehr belastend, weil ich es nicht immer schaffe, Abstand dazu zu halten. Stattdessen wandern Gedanken und Gefühle in mir oft Tage lang herum, quälen und erdrücken mich. In meiner Familie sind viele hochsensibel, daher kann ich mich dort gut austauschen und finde Empathie und Verständnis. Und dennoch – meistens muss ich zunächst einmal selbst mit einer Situation umgehen.

Ich rechne auch zu meiner Hochsensibiliät, dass ich meine Hochs und Tiefs im Leben sehr viel stärker und bewusster wahrnehme als andere. Aktuell befinde ich mich zum Beispiel in einem Bereich meines Lebens in einem wunderschönen Hoch, in einem anderen aber eher in einem Tief – oder zumindest kurz davor. Das führt dazu, dass das Hoch ins Tief hinab gerissen wird und ich ganz konkret immer wieder Haare in der Suppe suche. Ich reibe mich an Kleinigkeiten auf, blase sie auf und quäle mich stundenlang damit herum. Drama-Queen hat das meine Schwester früher genannt. „Aus einer Mücke einen Elefanten machen“ wäre das passende Sprichwort dafür. Das Schlimmste daran: Ich ärgere mich hinterher maßlos darüber, denn es führt zu nichts.

Was will ich?

Ich will keine Drama-Queen mehr sein. Ich möchte ausgeglichener, fröhlicher, unbeschwerter, ja, letztendlich glücklicher sein. Ich werde mein Happiness-Projekt nicht so streng nach Plan organisieren, wie die Autorin Gretchen Rubin – denn das passt nicht so ganz zu mir. Aber ich werde mir dennoch für verschiedene Bereiche in meinem Leben Vorhaben und Strategien überlegen, an die ich mich ganz bewusst halten will. Um das zu schaffen, werde ich mir kleine Aufgaben und Ziele setzen, die ich in einem bestimmten Zeitraum erfüllen möchte.

… und so nehme ich euch mit

Weil ich einfach mal davon ausgehe, dass es für euch auch interessant sein könnte, mache ich aus meinem Happiness-Projekt auch ein Blog-Projekt. Ähnlich wie bei meinem Selbstversorger-Balkon nehme ich euch mit auf meine kleine Reise. In regelmäßigen Abständen berichte ich von meinen Erfahrungen und lasse euch so ein bisschen an meinem Leben teilhaben. Vielleicht entdeckt ihr für euch die ein oder andere Idee, die ihr für euch nutzen könnt. Oder ihr habt Vorschläge und Tipps für mich. In jedem Fall wird mich das Blog-Projekt zusätzlich motivieren, die Strategien auch wirklich umzusetzen. Mein erste Aufgabe wird sein, genau diese zu entwickeln.

Von euch möchte ich aber nun erst einmal wissen: Was macht euch glücklich? Was ist für euch das Wichtigste im Leben? Und wann habt ihr zum letzten Mal gespürt, dass ihr so richtig happy wart?

 

4 comments

  1. Julia says:

    Das wichtigste in meinem Leben sind aktuell meine beiden Töchter. Zusehen zu können, wie sie sich entwickeln, macht mich sehr oft glücklich. Allerdings muss ich darauf achten, sie bewusst zu beobachten, damit das im Alltag nicht einfach untergeht. Denn ein 3-Monate-Baby mit entsprechend unruhigen Babynächten und eine lebhafte Zweijährige in der Trotzphase machen neben glücklich vor allem eines: müüüde…

    LG, Julia

  2. Julia says:

    Ach, schönes Projekt! :) Glücklich macht mich so viel! Das würde hier jetzt ein wenig ausufern. Aber besonders merke ich, dass ich so einen richtigen Glücksschub habe, wenn ich in einer Sache voll und ganz aufgehe. Oder wenn ich etwas geschafft habe wovor ich mich lange gedrückt habe.
    Lieben Gruß, Julia

    • Melissa says:

      Neues ausprobieren oder Schwieriges zu meistern, macht sehr glücklich. Allerdings habe ich da oft Hemmungen, das überhaupt zu wagen. Aber daran werde ich nun mit dem Projekt auch arbeiten :-)
      Liebe Grüße
      Melissa

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